Sonntag, 29. Juni 2014

Yves Rocher - Rouge Brillance Lippenstift

Orange-Peach-Korallig - was für eine Farbe passt besser zum Sommer??

Nachdem ich schon seit ca. 2 Jahren vor allem im Sommer diese Farbfamilie sehr mag, freue ich mich nach wie vor darauf, an sonnigen und heißen Tagen solch einen Farbklecks zu verwenden.

Neu in meiner Sammlung ist nun dieses hübsche Stück:


Yves Rocher Rouge Brillance Lippenstift
mit 100% Kirschöl
erhältlich in 12 verschiedenen Farben
hier zu sehen: Farbe TANGERINE
3,5 gramm Inhalt zum Preis von derzeit 5,95 Euro (Kennenlernpreis - normalerweise 11,90 Euro)
Hier gehts zur Homepage mit weiteren Details: klick


 
Yves Rocher sagt darüber selbst:
100% Glanz – transparente Farben
Die Nummer 1 in Sachen Glanz & Farbe
Der erste Yves Rocher Lippenstift mit Kirschöl. In unseren Laboratorien wurde festgestellt, dass dieses Öl das Licht besonders intensiv reflektiert und außergewöhnlich glänzende Eigenschaften hat. Es verleiht Ihren Lippen brillanten Glanz und bringt die Farbe zum Strahlen. Die sinnliche Textur schmilzt auf Ihren Lippen und umhüllt sie mit glossy Farbe. Bestimmen Sie nach Lust und Laune selbst die Farbintensität.
Das Plus :Mit 100% Kirschöl
Geheimnis der Pflanzen:
Kirschöl wurde aufgrund seiner außergewöhnlichen Fähigkeit ausgewählt, das Licht zu brechen. Reich an Omega 6 und 9 wirkt es auf natürliche Weise schützend und aufbauend auf die Lippenhaut.


Beim Herausdrehen des Lippenstiftes fällt eine Sache sofort auf: der Geruch!! Nicht unangenehm, aber doch recht kräftig und stark, leicht fruchtig-säuerlich. Wie gesagt, unangenehm ist er nicht, aber beim Auftragen und sogar noch eine kurze Zeit danach nehme ich diesen Duft war (ist dass das Kirschöl...? )

Lässt man mal den Geruch außen vor, dann ist vor allem eines auffallend: die wunderschöne Farbe! Hier zu sehen 61.Tangerine, ein Farbton der - wie Eingangs erwähnt - genau in mein Beuteschema der orange-koralligen Töne passt und der einfach perfekt für Sommer und Sonne geeignet ist. In der Nahaufnahme erkennt man zwar leichte Glitzerpartikelchen im Lippenstift, beim Auftragen kann ich diese jedoch weder auf den Lippen spüren noch sie sehen.


Apropo Auftrag: ganz so kräftig wie die Farbe noch am Stück aussieht, wird es auf den Lippen nicht! Yves Rocher sagt ja selbst darüber, dass es glossige Farben sind und das kann ich bestätigen. Die Lippen werden zart eingefärbt, geht man öfters mit dem Lippenstift darüber kann man die Intensität etwas vertiefen. Farblich sichtbar ist der Lippenstift jedoch, und das nicht zu knapp .-) Schön orange sieht es aus, dazu sehr glossig und vor allem wunderschön glänzend. Gefällt mir sehr gut. Und wie gesagt: Glitzerpartikel sind hier weder zu sehen noch zu spüren - also keine Angst!!


Trotz der glossigen und leichten Textur habe ich den Eindruck, dass die Lippenfarbe lange so bleibt. Ich habe den Lippenstift bereits mehrfach getragen und musste im Schnitt erst nach ca. 2 - 2,5 Stunden nachlegen. Empfinde ich als eher ungewöhnlich bei so einer leichten Variante.
Die Lippen werden übrigens nicht trocken, auch nach längerer Zeit bzw. mehrfachen Nachlegens. Trockene Hautschüppchen werden ebenfalls nicht betont, alles fühlt sich gepflegt und weich an, selbst nach einem ganzen Tag und 3-4 x nachlegen.


Fazit: ich mag sowohl Farbe und Textur des Lippenstifts, habe ihn die letzten Tage auch schon mehrfach getragen. Ldiglich beim Geruch bin ich mir noch etwas unsicher, ob ich das wirklich mag oder nicht... Unangenehm ist es ja nicht, aber riecht schon etwas stärker als es andere Lippenstifte in meiner Sammlung tun :-)

Gefällt Euch die Farbe? Und stört es Euch, wenn ein Lippenstift etwas kräftiger duftet oder mögt ihr es lieber komplett duftneutral??



Das Produkt wurde mir vom Hersteller kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt - 
vielen lieben Dank dafür!

Samstag, 28. Juni 2014

Saran Wrap Nails

In letzter Zeit bin ich in Sachen Nagellack richtig experimentierfreudig geworden. Ob Verzierungen mit Water Decals, Gestampt oder im Deutschland-Look mittels Schwammtechnik - ich probiere gerne aus und einfach "nur so" Nagellack ist mir gerade fast ein wenig langweilig!

Letztes Wochenende habe ich dann die "Saran Wrap Nails" ausprobiert. Eine super einfache Technik, deren Ergebnis jedoch in meinen Augen wirklich etwas her macht und einen richtigen Hingucker liefert!

Lackiere die Nägel in der Farbe 1, warte ein paar Minuten, dann lackiere Farbe 2 über Farbe 1. Direkt im Anschluss mit zerknüllter Frischaltefolie etwas auf die Nägel tupfen, dadurch einen "Marmoreffekt" erzeugen, mit Schnelltrockner/Top Coat drüber und - Voila - fertig!!


Verwendet habe ich hier zwei Farben, die perfekt zusammenpassen: das wunderschöne, lila-blaue "Underwater Love" aus einer Manhattan LE von vor 2 Jahren, passend dazu Anny in der Farbe 390 "blue love".
Die beiden Farben harmonieren perfekt, heben sich genügend voneinander ab und waren von der Konsistenz her für diese Technik wunderbar geeignet. Gerade der hellblaue Anny Lack deckt perfekt mit einer Schicht, so dass er für den "oberen" Marmorierungseffekt" der geeignete Kandidat war.


 Das Ergebnis gefällt mir ausgesprochen gut und zwar so sehr, dass ich im Geiste schon andere Lack-Kombinationen durchgehe, die ich hiermit ausprobieren möchte. Vielleicht auch einmal schwarz-silber, um einen RICHTIGEN Marmoreffekt zu erzielen...? Mal sehen, welche Kombi als nächstes auf die Nägel kommt - denn ein nächstes mal wird es mit der Saran Wrap Methode auf jedenfall geben!!



Gefällt Euch der Effekt, den die Methode hinterlässt? Oder sagt Euch das überhaupt nicht zu? 
Oder habt ihr die Saran Wrap Nails schon selbst einmal ausprobiert? 
Falls ja - dann lasst mir doch Euren Link dazu da!!

Donnerstag, 26. Juni 2014

AMU 24. Juni 2014

Besonders abwechslungsreiche, farbenfrohe oder besondere Make ups trage ich die letzten Tage/Wochen eher nicht. Recht schlicht, Ton in Ton, 2-3 Farben einer Farbfamilie ab aufs Lid und lieber einen kräftigeren Lippenstift oder Gloss. Noch dazu verwende ich seit zig Tagen fast nonstop meine geliebte Sephora Box. Eigentlich haufenweise Gründe, um die derzeitigen AMUs nicht auf dem Blog zu zeigen. Oder?ß Trotzdem habe ich am Dienstag morgen noch schnell fotografiert, denn irgendwie fand ich die Kombination doch ganz hübsch und daher geeignet, sie hier per Foto festzuhalten :-)


 Meine Zutatenlsite:


Weiterhin im Gesicht:

Nagellackschmuck

Ich mag Schmuck, habe ich das schon einmal erwähnt?? Egal ob Ohrringe, Halsketten, Armbänder - Schmuck gehört für mich täglich dazu, ohne fehlt mir etwas. Meine Auswahl an entsprechenden Asseccoires ist auch dementsprechend groß, jeden Morgen ist meine letzte Amtshandlung das raussuchen von Halskette & Co und erst dann verlasse ich das Haus :-)

Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich kürzlich eine ganz liebe Anfrage bekam, ob ich denn nicht mal etwas Schmuck  testen möchte.
Einfach nur Schmuck? Nein - spezieller Schmuck! Hier handelt es sich nämlich um Nagellackschmuck - äußerst passend also für einen Beautyblog.
Und wer entwirft die ganzen Dinge? Niemand anderes als eine Beautybloggerin selbst! Die Rede ist vom Jahreszeitenhaus - ein Nagellackblog den ich schon recht lange abonniert habe. Und neben der Bloggerei entwirft die liebe Andrea wunderschöne Anhänger und Armbänder, die ich schon häufig bei ihr bewundert habe.

Vor ein paar Tagen klingelte dann der Postbote, brachte mir ein kleines Päckchen und ich durfte auspacken....


In hübschen, fliederfarbenen Satinsäckchen war jedes Schmuckstück einzeln verpackt. Und beim auspacken war ich dann wirklich sprachlos, denn ich wusste im Vorfeld nicht, was mir Andrea genau schicken würde.

Mit enthalten diese beiden Armkettchen, einmal in silberner Fassung und einmal in bronzener Fassung, zum Verschließen jeweils mit einem Steckverschluss, der jedoch sehr sicher hält und nicht so einfach aufgeht. Die Länge des Kettchens ist zwar nicht verstellbar, aber es passt am Handgelenk hervorragend und ist nicht zu groß, rutscht also auch nicht über die Hand.

Und jetzt schaut mal diese wunderschönen Farben und das tolle Funkeln.... ist das nicht schön?? Kaum zu glauben, dass es sich hier um Handarbeit handelt bzw. um Nagellack und Stamping-Arbeiten, das sieht wirklich klasse aus:



 Pro Armkettchen sind fünf dieser "Steine" enthalten. Die Kettenglieder sind sehr fein und filigran, ich hatte erst ein wenig Angst ob sie nicht leicht reißen können. Aber keine Sorge -  für den normalen Tagesgebrauch sind sie absolut fest, strapazierfähig und haltbar.
Auf das bronzefarbene Kettchen hat übrigens Schwiegermom schon Anspruch erhoben - bei der Anprobe wollte sie es gar nicht mehr ausziehen, dabei hatte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht einmal die Fotos gemacht... :-)

Weiterhin enthalten war eine lange Kette mit 3 Anhängern zum wechseln. Ich hatte Andrea im Vorfeld gesagt, dass ich mit ca. 70-80 cm Kette super auskommen würde und genauso lang hat sie meine Kette auch gemacht. Wünsche kann man in ihrem Shop nämlich auch äußern, egal ob Kettenlänge, Farbzusammenstellung oder die Auswahl der Fassung, einfach eine Mail schreiben und sie versucht die Wünsche zu erfüllen!!




 Alle drei Anhänger sehen klasse aus, leicht Vintage angehaucht. Die bronzene Fassung wirkt edel und die Farbwahl der drei Motive gefällt mir sehr gut. Favorit ist hier der runde Anhänger in dunkelbraun-bronze - der wirkt regelrecht alt und rustikal und sieht klasse aus!


Zum guten Schluss packte ich dann noch eine Kette aus, die ich auf Ihrem Blog bereits bewundert hatte.... und in natura ist sie noch viel schöner als auf den Fotos! Auch hier wieder eine recht lange Kette, ca. 70 cm, dazu alles in silberner Fassung:


Soooo schön!!!

Und - haben Euch die einzelnen Stücke auch gefallen? Wenn ihr Euch jetzt mal genauer umsehen möchtet, dann klickt doch einfach mal im Dawanda-Shop "Jahreszeitenhaus" vorbei. Es sind haufenweise schöne Dinge eingestellt, alles zu absolut humanen Preisen (die Armkettchen kosten z.B. ca. 12,90 Euro, die weiße Kette die den Namen "white wedding" trägt kostet  17,90 Euro)

Und falls jemand shoppen gehen möchte, dem darf ich hier noch einen Rabatt verkünden: Gebt bei einer Bestellung bis zum 31. Juli den Code "CosmeticWife14" ein und ihr erhaltet 15% Rabatt! Vielleicht sucht ihr ja noch ein Geburtstagsgeschenk für jemanden oder möchtet Euch selbst eine Kleinigkeit gönnen, dem wünsche ich viel Spaß beim stöbern :-))




Wie gefallen Euch die Schmuckstücke?
 Hättet ihr gedacht, dass man mit Nagellack so einen tollen Effekt zaubern kann?




Die Produkte wurden mir vom Shop kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt - 
vielen lieben Dank dafür!!



Montag, 23. Juni 2014

Moo Visitenkarten

Lange habe ich mir überlegt, ob ich mir einmal Visitenkarten für den Blog zulegen soll. Für was eigentlich? Da ich jedoch schon einige male im Bekanntenkreis nach meiner genauen Blogadresse gefragt wurde und zudem auch demnächst auf dem ein oder anderen Event sein werde,  entschied ich mich letztendlich doch für eine Bestellung. Allerdings nicht die reguläre Visitenkartengröße, sondern eine Nummer kleiner, den sogenannten "Mini-Cards". Reicht doch auch :-)

Bestellt habe ich bei moo.com, ein Shop von dem ich schon öfter gelesen hatte und der ansprechend aufgebaut ist. Und vor allem - er ist wirklich idiotensicher aufgebaut :-) Problemlos konnte ich mich durch das Shopsystem klicken, die diversen Möglichkeiten ansehen und mich für eine Variante entscheiden.


Wie gesagt habe ich die "Mini-Cards" gewählt, eine kleinere Visitenkarte deren Maße 7 x 2,8 cm ist. Die Karten sind beidseitig bedruckbar, einmal die Seite für Adresse und sonstige Info's, die man darauf stehen haben möchte (z.B. Mailadresse und Blogadresse), auf der anderen Seite kann ein Motiv/Foto sein, das man verwenden möchte. Ich habe mich für mein Blogbanner entschieden, das mir immer noch wahnsinnig gut gefällt und auf das ich doch ein klein wenig stolz bin :-)
Allerdings hätte ich im Nachhinein etwas exakter beim zuschneiden des Banners arbeiten müssen, denn beim Namen Cosmetic-Wife hat es mir den letzten Buchstaben abgeschnitten *rotwerd* Naja, ist jetzt halt so, da muss ich durch :-)) Da ich jedoch nächsten Sommer umziehen werde und spätestens dann aufgrund der neuen Adresse auch neue Karten machen werde, ist es also nur halb so wild! Sonstige Daten auf der Karte sind korrekt und das ist doch die Hauptsache!





Bezahlt habe ich via paypal, weshalb die Karten auch direkt in die Produktion gingen und recht schnell fertig waren. Per Mail wurde ich ständig über den aktuellen Bearbeitungsstand auf dem Laufenden gehalten und die Karten waren nach ca. 5 Tagen bei mir.

Geliefert wurden die hübschen und überaus stabilen Karten in einer weißen Papp-Box, worin ich die Karten auch daheim aufbewahren kann.


 Da ich diesen Karton jedoch nicht ständig mit mir herumschleifen möchte und in meinem Geldbeutel dafür auch kein Platz wäre, habe ich mir direkt noch ein kleines Plastik-Etui dazu bestellt. So kann ich ca. 12 Karten bei mir haben, die Karten sind sicher verpackt und können einfach entnommen werden. Perfekt für unterwegs und optisch gefällt es mir auch sehr gut! Gewählt habe ich das Etui schlicht und ergreifend in der Farbe schwarz, das ist am neutralsten und zudem hat mir diese Farbe von den angebotenen Variationen am besten gefallen.


Bleibt abschließend zu sagen: Ich bereue meine Bestellung in keinster Weise, auch wenn es eine spontante "Nacht- und Nebelaktion" war, ich beim Banner-Foto ein klein wenig gepatzt habe und vermutlich bis zum nächsten Sommer bzw. meiner Anschriftenänderung im Leben nicht alle 100 Karten aufbrauchen kann :-))
Egal - ich freu mich einfach an meinen Kärtchen und werde sie fleißig unters Volk bringen - so wie es auch sein soll!



Ach ja - bezahlt habe ich alles in allem für 100 Mini-Cards, dem Etui sowie dem Versandrund 22 Euro. Macht also pro Kärtchen 22 Cent, da kann man doch echt nicht meckern, oder??

Habt ihr für Euren Blog Visitenkarten oder findet ihr das völlig unnötig??

Sonntag, 22. Juni 2014

Sushi selbst gemacht

Dass mein Mann und ich liebend gerne Sushi essen, ist zumindest im Familien- und Freundeskreis kein Geheimnis. Essen gehen? Na klar, aber wenn möglich bitte zum Japaner :-)

Diverse Sushi-Restaurants in der Umgebung haben wir bereits durchgetestet, unsere Favoriten gefunden und schlemmen uns gerne durchs All-you-can-eat-Sushi-Laufband bzw. über die Bestellung via I-Pad.

Aber warum denn eigentlich immer nur essen gehen? Eigentlich kann man das doch auch selbst einmal ausprobieren, oder nicht? Einiges Zubehör für Sushi habe ich schon längere Zeit daheim, vor ein paar Jahren auch mal selbst getestet. Da das Ergebnis jedoch nicht das war, was ich wollte, verschwanden Bambusmatte und weiteres wieder im Schrank.

Doch neulich wollten wir es nochmal wissen! Wir lasen uns durch ein Sushi Kochbuch, stöberten im Internet, machten einen Großeinkauf beim Asiaten und.... sind vom Ergebnis so begeistert, dass wir mittlerweile schon öfter einen Sushi-Abend daheim eingelegt haben!


 Bei der letzten Aktion habe ich parallel in der Küche etwas mitfotografiert und daher folgen hier nun die Sushi-Kreationen aus dem Hause Cosmetic-Wife!

Zwei Dinge vorweg:
1. die meisten Zutaten habt ihr vermutlich nicht daheim und müsst erst einmal alles einkaufen gehen. Das kann sich ganz schön summieren, aber Produkte wie Sojasauce und Sherry kann man auch bei anderen Rezepten verwenden, anderes wie der Reisessig z.B. ist zudem sehr lange haltbar. Die Investition lohnt sich also :-)
2. Nehmt Euch für den Sushi-Abend etwas Zeit! Ihr seid mit Sicherheit nicht in 10 Minuten fertig, aber wer vielleicht öfter mal zusammen kocht wird auch hier bestimmt einen schönen Abend haben und vor allem ein leckeres Essen erhalten :-)



Los gehts!

Das A und O beim Sushi ist - der Reis!! (und kocht den um Himmels willen nicht nach der Anleitung auf dem Reis-Päckchen - das schmeckt langweilig und hat mit dem eigentlichen Geschmack von Sushi-Reis überhaupt nix gemeinsam!)

Zutaten für den Reis:
ca 500 gramm Sushi-Reis
Wasser zum Reis kochen
4-5 EL Reiswein oder trockener Sherry

Würzmischung für den Reis:
7 EL Reis- oder Sherryessig
4 EL Zucker
2 EL Reiswein
1 EL Salz
1 EL Sojasauce


Den Reis in ein Sieb geben und unter fließendem Wasser waschen, bis das Wasser klar abläuft. Danach gut abtropfen lassen und noch ca 10 Minuten quellen lassen, dabei ab und zu etwas umrühren.


Danach den Reis in einen Topf  mit ca. 3-4 Tassen Wasser (bis der Reis bedeckt ist) geben und den Reiswein bzw. den Sherry (wir haben Sherry genommen) direkt mit reinkippen.


 Alles zugedeckt aufkochen lassen und bei milder Hitze ziehen lassen, bis das Wasser aufgesogen ist. Falls ihr zuviel Wasser verwendet habt, ist das auch kein Problem! Probiert den Reis vorsichtig, ob er schon gar ist. Dann einfach das überschüssige Wasser z.B. mit Hilfe eines Siebes abgießen.

Zum abkühlen haben wir den Reis in eine Schüssel gegeben:


Jetzt muss die Würzmischung dazu, damit der Reis später auch wirklich schmeckt!

Dazu einfach die Zutaten für die Würzmischung in ein Gefäß, z.B. einen kleinen Messbecher oder eine Tasse geben und alles miteinander verrühren.
Nicht erschrecken: die Würzmischung sieht dunkel-bräunlich aus, aber der Reis wird dadurch farblich kaum verändert!!

Sobald die Würzmischung gut vermischt ist, einfach vorsichtig über den Reis gießen und gut unterheben:


Der Reis muss jetzt nur noch etwas abkühlen - am besten stellt ihr ihn dazu beiseite und rührt nur ab und zu etwas um. Und wundert Euch nicht, wenn er etwas klumpig-klebrig aussieht... das ist Sushireis!! Das muss so sein!! (Man nennt ihn übrigens auch Klebreis :-)


So, ist der Reis abgekühlt? Dann könnt ihr Euch ans Gestalten der Sushi's machen! Kauft als Füllung bzw. "Belag", was Euch gefällt. Das kann z.B. Forellenfilet sein, geräucherter Lachs oder geräucherter Heilbutt, Garnelen aber natürlich auch vegetarisches wie z.B. Karottensticks, Avocado, Gurke oder aber ihr backt ein Omlett,  das ihr in Streifen schneidet und einsetzt.
Selbstverständlich geht auch frischer Fisch aus der Fischtheke, aber hier empfehle ich nur absolut, top frischen Fisch zu nehmen beim Fischhändler Eures Vertrauens und nicht vom Supermarkt aus der 50%-Theke. Ihr esst das Zeug jetzt schließlich roh und wollt keine Salmonellen haben! (An dieser Stelle lehne ich auch jegliche Verantwortung für etwaige Fischvergiftungen ab!! )
Lasst Eurer Fantasie freien Lauf und kauft, auf was ihr Lust habt!

Hier die Dinge, die wir gekauft und verwendet haben:


  • Surimi-Sticks (Krebsfleisch)
  • Krabbencreme
  • Räucherlachs
  • kleine Garnelen
  • Octopus Carpaccio (was gaaanz leckeres, aber nicht jedermann's Fall!)
Zudem braucht ihr für das Sushi noch
  • Algenblätter (Noriblätter)
  • eine Bambusmatte (gibts z.B. im Asia-regal im Supermarkt oder direkt im Asia-Laden)
  • Wasabi-Paste
  • ggf. Küchenrollenpapier
  • sehr scharfes Messer
 Da ich keine Lust habe, meine Bambusmatte nach erfolgter Sushi-Sauerei-Kochkunst komplett putzen zu müssen und die Reiskörner zwischen den einzelnen Bambus-Stäbchen herauszupuhlen, lege ich einfach noch ein Blatt Küchenpapier zwischen Bambusmatte und Algenblatt. Das erspart einige Putzarbeit und die Matte ist nicht nac der ersten Sushi Rolle komplett versaut!

So sieht übrigens die Bambusmatte aus.....



... und das ist die Anordnung, wenn es ans Sushi-Rollen geht:


 Nehmt jetzt eine Portion Eures Sushi-Reises und gebt ihn auf das Algenblatt. Kommt bitte nicht auf die Idee, diese Algenblätter im Vorfeld in Wasser einzuweichen!
 Das Algenblatt ist nämlich zu Beginn absolut trocken und brüchig, aber bei Kontakt mit dem Reis wird es sofort ganz weich, anschmiegsam und passt sich dem Reis an.
Den Reis könnt ihr entweder mit den Händen auf dem Algenblatt verteilen und dünn andrücken oder ihr nehmt ein Messer und verstreicht ihn damit. Lasst dabei ca. 1-2 cm Rand an einer Seite des Blattes! Würdet ihr alles mit Reis bestreichen, quillt Euch das Zeug später beim Rollen  aus allen Enden und Ecken aus der Rolle raus! Durch den Rand jedoch klebt das Algenblatt an der Rolle fest und sieht so sauberer aus.


Ist der Reis verteilt, könnt ihr Euch ans Belegen machen.
Hier habe ich z.B. eine Variante mit Krabbencreme und Garnelen. (Und wichtig: immer nur einen schmalen Streifen in der Mitte belegen, nicht die ganze Reisfläche ähnlich wie eine Pizza belegen! Das bekommt ihr nie und nimmer zur Rolle gerollt!)
  

Ist der Belag drauf? Dann geht es jetzt ans Rollen!
Die Sushi Rolle von der Längsseite her mitsamt der Bambusmatte aufrollen, dabei gleichmäßig und fest andrücken! Evtl. auf 2 oder 3 x ansetzen, dabei dran denken dass ihr die Küchenrolle und die Bambusmatte nicht mit einrollt :-)
Nicht verzweifeln, die ersten 1 oder 2 Rolleversuche können etwas locker sein und die Füllung fällt Euch wieder raus, aber das gibt sich mit ein wenig Übung. Außerdem hört es sich viel komplizierter an, als es ist. Probiert es einfach aus, dann wisst ihr was ich meine:

Sushirolle von der Längsseite her aufrollen. Der freigelassen Rand sollte dabei erst am Schluss aufgerollt sein!

Einmal "umrollen", dabei schon etwas fest drücken, damit die Sushirolle eng zusammen bleibt. Dann nochmal mit der Bambusmatte neu ansetzen und...

... den Rest aufrollen. Wieder fest andrücken!
Hat es geklappt? Dann könnt ihr jetzt Eure Sushirolle auf ein Brett geben und mit einem scharfen Messer in gleichgroße Scheiben schneiden:


Hier sind weitere Varianten, die wir in die Sushirollen gefüllt haben:

Räucherlachs

Surimi Krebsfleisch (dafür habe ich das Algenblatt im Vorfeld halbiert, das gibt die kleineren Sushi's, auch MAKI genannt)

Oktopus mit Krabbencreme

fertige Maki mit Surimi Krebsfleisch


Dann gibt es noch eine Variante, die wir gemacht haben.
Dazu haben wir den Reis zu länglichen Stückchen, ca. Daumendick geformt.


Jetzt einfach ein Mini-Klecks Wasabi auf die Reisrolle geben und dann mit dem Lachs bzw. mit dem Oktopus belegen (und durch den Wasabi-Klecks hebt der Fisch etwas besser, wirkt wie ein Klebstoff :-)



Tobt Euch aus, seid erfinderisch mit Eurem Belag und der Füllung.

Damit wünsche ich Euch viel Spaß beim ausprobieren und nachmachen und wünsche Euch einen tollen Abend mit viel Schlemmerei und natürlich

Guten Apetitt!!!