Dienstag, 1. August 2017

[Books] 5 x Buchempfehlung


Sommerzeit - Lesezeit!

Damit Euch der Schmökerstoff an Baggersee und Strand nicht ausgeht, hier wieder einige Bücher, die ich in der letzten Zeit per Kindle verschlungen habe... vielleicht ist ja was für Euch dabei?



Dying Rose (Laura Winter)
Original Klappentext: Rosalias Vater bleibt keine andere Wahl. Um seine Schulden zu bezahlen, bietet er seine jüngste Tochter dem Millionär,
Vincent Rennes, als Opfer an.

„Biete mir etwas an, das nur du mir geben kannst”, sagt er und geht dann ein paar Schritte um mich herum. Langsam und bedächtig. Seine Stimme klingt streng, zugleich amüsiert und klar.
Etwas, das nur ich ihm geben kann? Was sollte das sein? Als er jedoch hinter mir zum Stehen kommt und ich seine Hände auf meinen Schultern spüre, erstarre ich. Mich beschleicht eine Ahnung … und die gefällt mir ganz und gar nicht!
„Fällt dir da denn rein gar nichts ein?”, flüstert er gegen mein Ohr. Ich bekomme eine Gänsehaut und erschaudere. Selbst das Zittern kann ich nicht unterbinden und kein Ton verlässt meine Lippen.
Seine Hände ruhen sanft auf meinen Schultern und dennoch fühle ich mich von ihm in die Zange genommen!
„D-doch”, stammele ich. Doch, mir fällt da so einiges ein. Ich schließe kurz meine Augen und schlucke, als mir bewusst wird, dass ich es tun muss. Für meine Familie. Für meine Schwestern, die sonst ihr Zuhause verlieren. Für meinen Vater, dem ich schon die Frau nahm, weil sie mich gebar. Für unser Haus. Für den Ort, an dem Mama aufwuchs, und wo ich ihr so nahe sein kann, wie an sonst keinem anderen Platz dieser Welt!




Meine Meinung: Ein wunderschönes Buch zum versinken und abtauchen und Umgebung vergessen, voller Romantik, ein bisschen Tragik, ein bisschen Erotik, ein bisschen Menschlichkeit und manchmal einfach nur zum dahinschmelzen.

Selbstverständlich ist das ein oder andere ein wenig unrealistisch oder gar klischeehaft dargestellt (Vincent steht z.B. IMMER in der Küche und kocht und Rosalia hat IMMER Shirts und Trägertops und Spaghetti-Kleidchen an, obwohl es im Dezember/Januar in Frankreich und Deutschland spielt... die muss sich doch den Hintern abfrieren!) aber alles in allem eine absolute Empfehlung und ich habe das Buch mit absolutem Genuss gelesen.





Das Haus in der Kakteenwüste (Paul Pen)
Original Klappentext: Eines Tages klopft ein junger Mann an die Tür. Rose und Elmer sind alarmiert. Denn sie haben sich ein stilles Leben in der Wüste aufgebaut, mit ihren vier Mädchen. Früher waren es fünf, aber das älteste liegt nun begraben unter Sand, Steinen und den dornigen Kakteen. Die Familie hat einander, ihre verträumten Rituale und die Idylle der Abgeschiedenheit – für immer.
Etwas kommt Rose und Elmer an dem Fremden merkwürdig vor. Was, wenn er herausfindet, warum sie mit ihren Töchtern in dieser menschenleeren Einsamkeit leben? Wenn er mit diesem Wissen weiterzieht?
Das müssen sie verhindern. Um jeden Preis …



Meine Meinung: Mein 2. Buch von Paul Pen und es hat die gleiche, etwas unheimliche Spannung wie auch "Glühwürmchen, Glüh" (Review hier). Wieder geht es um eine Familie, wieder birgt diese Geheimnisse über die nicht gesprochen werden dürfen, wieder frägt man sich warum manche Familienmitglieder so reagieren wie sie es tun.
So flüssig, leicht zu lesen, spannend, faszinierend, dramatisch und düster, man möchte nonstop wissen wie es weiter geht.
All das gepaart mit bilderhafter Beschreibung der Charaktäre, das man sie alle förmlich vor sich sieht, die Hand ausstrecken, sie berühren und mit ihnen sprechen möchte. Alle sind teils so liebevoll, sympathisch, freundlich, lieb und nett beschrieben und doch möchte man manchmal nicht glauben, wie die nächste Reaktion und Handlung ausfällt.

Und obwohl ich dieses Buch wieder mit Begeisterung gelesen habe, die Story so faszinierend und "anders" empfinde und es jedem empfehlen möchte, so hat es mich nicht ganz so begeistern können wie die "Glühwürmchen". Gegen Ende bleiben für mich ein paar Fragezeichen zuviel im Kopf übrig, für die ich gerne eine Lösung und genauere Erklärung gehabt hätte.




Acht Nacht (Sebastian Fitzek)
Original Klappentext: Es ist der 8. 8., acht Uhr acht.
Sie haben 80 Millionen Feinde.
Werden Sie die AchtNacht überleben?

Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie.
Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen.
In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen.
Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei.
Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten - und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt.
Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst. Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief. Und Ihr Name wurde gezogen!




Meine Meinung:   Bei der Beschreibung des Klappentextes war ich sowas von gespannt und es war klar, dass ich dieses Buch lesen MUSSTE!
Eine tolle Idee und das Buch ist spannend von Anfang bis Ende und man ist mittendrin und  dabei, der Puls steigt und man mag immer schneller lesen, um das nächste Kapitel zu erreichen, die nächste Uhrzeit zu sehen. Wieviel Zeit bleibt? Wann ist die AchtNacht vorbei? Schaffen es die beiden, durchzuhalten und zu überleben? Und ich überlege ständig, was würde ICH tun, wenn ich auf der "AchtNacht" Liste stünde und zum "Abschuss" frei wäre? Wo würde ich mich verstecken? Würde ich mich wem anvertrauen? Oder einfach heulend im Keller hocken?"

Obwohl ich den Spannungsbogen wirklich gut fand und das Lesen nahezu durchgängig Spaß gemacht hat, empfehle ich es nur zu ca 95% :-)
Einzelne Szenen waren dabei, bei denen ich das ein oder andere mal die Augenbrauen hochziehen musste und auch nicht immer die Handlungen nachvollziehen konnte.
Zudem wurde ich mit der Figur des "Gejagten" Ben nicht warm, ihn hätte ich zu gerne mal am Kragen gepackt und durchgeschüttelt, gerade was sein früheres Verhalten betrifft.





Finde mich - Glück in kleinen Dosen (Susanne Fletemeyer)
Original Klappentext: Auch mit fast dreißig hofft Jaromir noch immer auf seinen Durchbruch als Comiczeichner und dümpelt von einem schlecht bezahlten Grafikjob zum nächsten. Kein Wunder also, dass seine Freundin sich für eine männliche Alternative mit besseren Perspektiven entschieden und ihn mit seinem dreibeinigen Kater in der winzigen Dachwohnung zurückgelassen hat. Damit nicht genug, droht ihm sein Vermieter auch noch mit der Zwangsräumung. Zum Glück hat Jaromir jedoch aufmunternde Freunde. Mit ihnen teilt er eine Leidenschaft, die dabei hilft, den Kopf frei zu bekommen: das Geocaching. Bei der GPS-gestützten Suche nach Caches in gut versteckten kleinen Dosen findet er weit mehr, als er wollte. Sein Plan, den Frauen vorerst abzuschwören, gerät dabei gehörig ins Wanken …


Meine Meinung: Das Buch hat richtig Spaß gemacht, brachte mich zum lachen und zum Daumendrücken.
Jero hat eine absolute Pechsträhne, die immer schlimmer wird. Als sich ganz langsam das Blatt wendet und er in einigen Lebensbereichen endlich wieder Land sieht , freute ich mich regelrecht für ihn :-)
Der Roman ist bestimmt kein literarisches Meisterwerk oder sorgt für großen Diskussionsstoff.
Aber es ist ein richtig nettes Buch mit sympathischen Charaktären, einer netten Story und der Erklärung eines tollen Hobbys (und vielleicht findet ja der ein oder andere aufgrund der Beschreibung auch mal Lust, es auszuprobieren.... Ich bin übrigens seit 3 Jahren dabei und habe schon rund 560 "Dosen" gefunden *gg* - Glaubt ihr nicht? Schaut mal in diesen früheren Blogpost von mir :-)




GEIST (Michael Barth)
Original Klappentext: Christian trägt die Mitschuld an einem Verkehrsunfall, bei dem sein bester Freund Daniel auf tragische Art und Weise ums Leben kommt.
Kurz nach dessen Beerdigung geschehen unheimliche Dinge in der Wohnung des Zwanzigjährigen. Bald muss er sich der Frage stellen, ob er es mit dem rachsüchtigen GEIST seines Freundes zu tun hat oder ob er zunehmend dem Wahnsinn zum Opfer fällt. 



Meine Meinung: Eine Geistergeschichte! Und allein bei dem schönen Cover musste ich zuschlagen.
Die Story ist kurz und prägnant: 2 Freunde sind im Auto, es passiert ein Unfall, einer stirbt, der andere überlebt. Voller Schuldgefühle jedoch....

Nach einigen Tagen geschehen merkwürdige Dinge, Christian wacht nachts auf, fast immer um die gleiche Uhrzeit. Uhren bleiben stehen, Schränke öffnen sich, er hört Stimmen.
Die Beschreibungen gerade dieser Szenen konnte ich in meinem Kopfkino zwar gut ablaufen lassen, aber ich fand sie nicht soooo spannend und bekam nicht da Gruselgefühl, das ich eigentlich erwartet und erhofft hatte. Faszinierend fand ich dann jedoch die Variante: was ist Traum? Was ist Realität? Wacht er auf und ist dann wirklich wach oder träumt er noch? Oder bildet er sich alles ein? Fantasie, Schizophren, gespaltene Persönlichkeit....??

Meine Prophezeiungen, was denn jetzt Wirklichkeit ist und was nicht, waren fast nie richtig und DAS hat mir gut gefallen :-) Und was das Ende des Buches angeht.... also damit hatte ich absolut nicht gerechnet!!!
Für die gute Idee und das ich so in meiner "Raterei" herumirren durfte, gibt es volle Punktzahl.
Für den häufig sehr einfachen Schreibstil, den ich mir gerade bei den Gruselszenen aber deutlich "schockiger" gewünscht hätte, jedoch einen Punkt Abzug




Und hier wieder alle auf einen Blick.... vor allem die Cover von "Dying Rose" und "Geist" finde ich richtig schön gestaltet. Achtet ihr auf sowas beim Kauf eines Buches??
Und welches der hier vorgestellten Bücher würde Euch interessieren?







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